Libero-Guide: Mit dem echten Tarifsystem spielen

Wie die Standardkarte von Claim of Zones auf die Libero-Tarifzonen von Bern und Solothurn abgebildet ist.

1. Was ist eine Libero-Zone?

Libero ist der Tarifverbund der Kantone Bern und Solothurn: ein gemeinsames Ticketsystem, das den öffentlichen Verkehr in dieser Region — BLS- und SBB-Züge, Busse, lokale Bahnen — in ein einziges Zonenraster einteilt. Der Verbund gliedert sich grob in vier Teilräume: Bern (inklusive Umland wie Bern West, Worb, Burgdorf und Langnau), Thun (mit Spiez, Interlaken und den Bergtälern), Biel (inklusive Bielersee und Lyss) und Solothurn (mit Grenchen und dem Limpachtal), jeweils mit eigenen Unterzonen. Eine Libero-Zone ist also keine Erfindung von Claim of Zones, sondern ein reales Tarifgebiet, das dieselben Grenzen zieht, die auch bestimmen, welches Ticket du im Alltag kaufen musst, um von A nach B zu reisen.

2. Wie die App-Zonen der echten Karte entsprechen

Die Standardkarte von Claim of Zones digitalisiert genau diesen offiziellen Libero-Zonenplan als Polygone: Jede Zone im Spiel entspricht eins zu eins einer echten Libero-Tarifzone, inklusive der offiziellen Zonennummer. Beansprucht ihr im Spiel Zone „101", ist das exakt dieselbe Zone 101, die auch auf einem physischen Libero-Fahrschein stehen würde. Das ist mehr als ein optisches Detail: Wer die Zonengrenzen im Spiel kennt, kennt automatisch auch, wo eine Tarifzone in der echten Welt aufhört und die nächste beginnt. Den vollständigen offiziellen Zonenplan zum Nachschlagen findest du als PDF direkt auf der Website des Libero-Tarifverbunds.

Das zeigt sich auch in den Beispielen aus den Spielregeln selbst: Die Fahrt von Zone 100 nach Zone 101 kostet 1 Credit, während eine längere Route wie Zone 200 → 201 → 217 → 153 → 150 vier Credits kostet, weil dabei vier Zonengrenzen überquert werden. Diese Zonennummern sind keine willkürlichen Spiel-IDs, sondern exakt dieselben Nummern, die auch im offiziellen Libero-Zonenplan stehen.

📍 Zonenplan nachschlagen

Der aktuelle Gesamtzonenplan lässt sich jederzeit von mylibero.ch herunterladen — praktisch, um vor dem Spiel einen Überblick über die genaue Zoneneinteilung eures Spielfelds zu bekommen.

3. Das richtige Ticket kaufen

Damit ihr während des Spiels frei zwischen Zonen reisen könnt, braucht jedes Teammitglied ein gültiges ÖV-Ticket für den gesamten Spielbereich — nicht nur für eine einzelne Zone. Wie ihr das löst, bleibt euch überlassen: eine Tageskarte, die alle bespielten Zonen abdeckt, ein Generalabonnement, EasyRide mit ausreichendem Reisebudget, oder ein reguläres Libero-Ticket für genau die Zonen, in denen ihr spielt. Ein kurzer Blick auf den Zonenplan vor dem Start zeigt euch, wie viele Zonen euer Spielfeld tatsächlich umfasst — ein Ticket zu kaufen, das nur einen Teil davon abdeckt, führt sonst dazu, dass ihr mitten im Spiel am Automaten nachlösen müsst.

Libero Guide: Playing With the Real Fare System

How Claim Of Zones' standard map maps onto the Libero fare zones of Bern and Solothurn.

1. What Is a Libero Zone?

Libero is the fare network for the cantons of Bern and Solothurn: a shared ticketing system that divides public transit in that region — BLS and SBB trains, buses, local rail — into a single grid of fare zones. The network is broadly organized into four sub-regions: Bern (including the surrounding area, Bern West, Worb, Burgdorf, and Langnau), Thun (with Spiez, Interlaken, and the mountain valleys), Biel (including Lake Biel and Lyss), and Solothurn (with Grenchen and the Limpach valley), each with its own sub-zones. A Libero zone isn't something Claim Of Zones invented — it's a real fare area that draws the exact same boundaries that determine which ticket you need to buy to get from A to B in everyday life.

2. How the App's Zones Map to It

Claim Of Zones' standard map digitizes that official Libero zone plan as polygons: every zone in the game corresponds one-to-one to a real Libero fare zone, including its official zone number. If you claim zone "101" in the game, that's the exact same zone 101 you'd find printed on a physical Libero ticket. That's more than a cosmetic detail — anyone who knows the zone borders in the game automatically knows exactly where one fare zone ends and the next begins in the real world too. You can look up the full official zone plan as a PDF directly from the Libero fare network's own website.

The game's own rules spell this out with concrete examples: traveling from zone 100 to zone 101 costs 1 credit, while a longer route like zone 200 → 201 → 217 → 153 → 150 costs four credits, since it crosses four zone borders along the way. Those zone numbers aren't arbitrary in-game IDs — they're the exact same numbers printed on the official Libero zone plan.

📍 Look up the zone plan

The current full zone plan can be downloaded any time from mylibero.ch — handy for getting an overview of exactly how your playing field is divided into zones before the game.

3. Buying the Right Ticket

To travel freely between zones during the game, every team member needs a valid transit ticket covering the entire playing area — not just a single zone. How you get there is up to you: a day pass covering every zone in play, a GA travelcard, EasyRide with enough travel budget, or a regular Libero ticket for exactly the zones you're playing in. A quick look at the zone plan before you start shows you how many zones your playing field actually spans — buying a ticket that only covers part of it means having to top up at a machine mid-game.

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4. Häufige Fehler

Der häufigste Stolperstein: ein Ticket nur für die Zonen rund um den Startpunkt kaufen und dann mitten im Spiel feststellen, dass eine Challenge euch in eine Zone schickt, die das Ticket nicht abdeckt. Der zweithäufigste: vergessen, dass eine Zonengrenze auch dann als überquert zählt, wenn euer Fahrzeug in der Zwischenzone gar nicht anhält — das kostet im Spiel trotzdem 1 Credit, unabhängig davon, welches physische Ticket ihr in der Tasche habt. Und drittens: die App-Zone mit der Fahrzeug-Haltestelle verwechseln — massgeblich für Claims mit aktivierter GPS-Pflicht ist eure tatsächliche Position, nicht, wo der Bus oder Zug gerade steht.

Ein vierter, subtilerer Fehler: sich beim Reiseweg ausschliesslich an der Kartendarstellung im Spiel zu orientieren, statt die tatsächlichen Verbindungen zu prüfen. Die App zeigt die Zonengrenzen korrekt an, plant aber keine Route für euch — dafür hat sie ein eigenes Fahrplan-Feature eingebaut, mit dem sich ÖV-Abfahrten und Verbindungen direkt nachschlagen lassen, ohne die App zu wechseln, gerade praktisch, wenn ihr eine seltener bediente Zone durchqueren müsst.

5. Warum das Spiel über alle Ticket-Typen fair bleibt

Die In-Game-Ökonomie — Credits, Zonengrenzen, Reisekosten — ist bewusst komplett unabhängig davon, welches echte Ticket ihr besitzt. Ob ein Team mit GA, Tageskarte oder Einzelbillett unterwegs ist, macht im Spiel keinen Unterschied: Jede überquerte Zonengrenze kostet immer genau 1 Credit, unabhängig vom Preis oder Typ des tatsächlich gekauften Tickets. Das ist eine bewusste Entscheidung: Die App belohnt strategisches Reisen und Zonenkontrolle, nicht die Wahl eines teureren Abos. Ein Team mit einem günstigen Ticket hat spielerisch exakt dieselben Chancen wie eines mit einem GA — der einzige Unterschied liegt darin, was ihr am Ende an der Ticketkasse tatsächlich bezahlt, nicht im Spielverlauf selbst.

6. GPS-Pflicht und eigene Karten für andere Regionen

Der Spielleiter legt pro Spiel fest, ob eine Zone nur beansprucht werden darf, wenn sich euer Gerät per GPS tatsächlich innerhalb der Zonengrenzen befindet, oder ob ein Foto-/Video-Nachweis allein genügt. Bei aktivierter GPS-Pflicht lohnt sich in Randgebieten einer Zone etwas Grosszügigkeit bei der Standortgenauigkeit, da GPS-Signale zwischen Gebäuden schwanken können. Wollt ihr ausserhalb der Kantone Bern und Solothurn spielen, ist der Libero-Zonenplan ohnehin nicht relevant: Spielleiter können im Karteneditor der App eine komplett eigene Karte für jede beliebige Stadt oder Region der Welt zeichnen. Das Grundprinzip aus diesem Guide bleibt dabei genau gleich — nur der zugrundeliegende ÖV-Tarifverbund wechselt entsprechend der gewählten Region.

Bereit, mit dem echten Zonenplan loszulegen?

Die vollständigen Spielregeln erklären Reisekosten und Zonenlogik im Detail, und der Event-Guide hilft beim Organisieren eines ganzen Spieltags.

4. Common Mistakes

The most common trip-up: buying a ticket only for the zones around your starting point, then finding out mid-game that a challenge sends you into a zone the ticket doesn't cover. The second most common: forgetting that crossing a zone border still counts even if your vehicle doesn't actually stop in the zone in between — it still costs 1 credit in the game, regardless of which physical ticket is in your pocket. And third: confusing the app's zone with the vehicle's stop — what matters for a claim with GPS enforcement turned on is your actual position, not where the bus or train happens to be sitting.

5. Why the Game Stays Fair Across Ticket Types

The in-game economy — credits, zone borders, travel cost — is deliberately completely independent of which real ticket you own. Whether a team is traveling on a GA travelcard, a day pass, or single tickets makes no difference in the game: crossing a zone border always costs exactly 1 credit, regardless of the price or type of the ticket actually bought. That's a deliberate design choice: the app rewards strategic travel and zone control, not the choice of a more expensive pass. A team with a cheap ticket has exactly the same in-game chances as one with a GA — the only difference is in what you actually pay at the ticket counter, not in how the game plays out.

6. GPS Enforcement and Custom Maps for Other Regions

The organizer decides per game whether a zone can only be claimed when your device's GPS shows you're actually inside the zone's boundaries, or whether photo/video proof alone is enough. With GPS enforcement on, it's worth being a bit generous about location accuracy near the edge of a zone, since GPS signals can drift between buildings. If you want to play outside the cantons of Bern and Solothurn, the Libero zone plan isn't relevant to begin with: organizers can draw a completely custom map for any city or region in the world in the app's map editor. The underlying principle from this guide stays exactly the same — only the transit fare network behind it changes to match the region you picked.

Ready to play with the real zone plan?

The full game rules cover travel cost and zone logic in detail, and the event guide helps with organizing a full game day.